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veröffentlicht am 25.10.2013

Sportkreis Main-Taunus informiert am 2. Bad Sodener Gelenktag

Kooperation mit den Kliniken des Main-Taunus-Kreises

Vorbeugung und Therapie durch Bewegung und Sport sind der zentrale Aspekt des diesjährigen "2. Bad Sodener Gelengtags" der Kliniken des Main-Taunus-Kreises in Bad Soden, Kronberger Straße. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Für bessere Beweglichkeit“. Sportkreisvorstandsmitglied Claudia Michels, zuständig für Bewegung und Gesundheit und einer der Motoren der Kooperation mit den Kliniken des Main-Taunus-Kreises, lädt alle Interessierte zu dieser Veranstaltung ein und weiß, dass ein interessantes Programm geboten werden wird.

Ärzte und Mitarbeiter der Kliniken des Main-Taunus-Kreises sowie Thomas Zimmermann vom Sportkreis Main-Taunus informieren über die Möglichkeiten, der Volkskrankheit „Gelenkschmerz“ aktiv entgegenzuwirken.Unter Schmerzen in einem Gelenk und erzwungen langsamen Bewegungen leidet nach Schätzungen fast jeder vierte Bundesbürger, viele der zwanzig Millionen Betroffenen sogar ständig und über Jahre hinweg. Häufigste Ursache ist der Gelenkverschleiß, bei dem der elastische Gelenkknorpel abgenutzt oder bereits zerstört ist. Das kann auf Dauer zur Qual werden, führt zu erheblichen Bewegungseinschränkungen und beeinträchtigt die Lebensqualität spürbar. Diese Beschwerden haben keineswegs nur ältere Menschen, sie können auch den jungen Leistungssportler und den ambitionierten Freizeitsportler infolge einer Überbeanspruchung treffen.

Experten zur Behandlung von Erkrankungen des Hüft- und Kniegelenks, der Schulter, der Hand und Fußgelenke sowie der Wirbelsäule, informieren am Sonntag über Behandlungsmöglichkeiten von der Physiotherapie über Gelenk erhaltende Eingriffe bis zum minimal-invasiven Gelenkersatz. Auch die Frage, ob und wann Sport den Gelenken nutzt oder schadet, wird im Rahmen des Vortragsprogramms beantwortet.
Die Referate von leitenden Ärzten der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie und der Klinik für Plastische, Hand- und Rekonstruktive Chirurgie sowie von Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern finden zwischen 11.15 Uhr und 16.30 Uhr im Konferenzbereich der Klinik statt.
Besucher, die sich ein Bild von minimal-invasiver Operationstechnik machen wollen, können selbst als “Operateur“ eine Gelenkspiegelung an einem künstlichen Knie, Handgelenk oder einer Schulter vornehmen.
Begrüßt werden die Besucher des Informationstags zu Gelenkerkrankungen in der Eingangshalle von einem überdimensionalen Kniemodell, das die Struktur von Knochen, Knorpel, Bändern, Meniskus und Muskulatur des Gelenks auf einer Größe von 2,5 Meter veranschaulicht.
In seinem Auftaktvortrag um 11.15 Uhr geht der Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Privatdozent Dr. Uwe Horas, der Frage nach, wann der richtige Zeitpunkt für eine Gelenkoperation ist und stellt Kriterien für einen operativen Eingriff vor.
Weitere Informationen erhalten Sie auf der Homepage der Kliniken des Main-Taunus-Kreises.
 
 
 
 
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