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veröffentlicht am 28.05.2015

17 hessische Hallenbäder derzeit geschlossen

lsb h-Präsident Rolf Müller bekräftigt Forderung nach „Bonus für Bäder"

17 hessische Hallenbäder derzeit geschlossen
Aus Anlass eines Gesprächs zwischen dem hessischen Minister Dr. Thomas Schäfer (Finanzen) und Peter Beuth (Inneres und Sport) zum Thema Schwimmbadfinanzierung bekräftigt der Präsident des Landessportbundes (lsb h) Dr. Rolf Müller seine Forderung nach einem Bonus für Bäder. „Im Rahmen der Neuordnung des kommunalen Finanzausgleichs könnte eine solidarische Lösung des Problems gefunden werden“, so Dr. Müller. Ihm schwebt  ein Modell ähnlich der Schulumlage vor: Dabei müsste Geld von den Gemeinden eingesammelt werden, die keine Schwimmbäder betreiben. „So würden Betreiberkommunen massiv entlastet.“ 

Dies sei dringend notwendig, wenn Hessen auch in einigen Jahren noch über ein flächendeckendes Netz an Schwimmbädern verfügen wolle. Sei das nicht mehr der Fall, drohen fatale Folgen, so der lsb h-Präsident: „Weniger Schwimmbäder bedeuten weniger Schwimmkurse und -unterricht. Die Nichtschwimmerquote droht also zu wachsen – und damit auch die Zahl an tödlichen Badeunfällen.“ Außerdem fürchtet Müller um die Zukunft der Schwimmvereine. „Stehen nicht mehr genügend Hallenkapazitäten zur Verfügung, bleiben die Mitglieder weg“, weiß Müller. Das, sagt er, gelte es zu verhindern.
 
 
 
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