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veröffentlicht am 04.02.2016

Fortbildungslehrgang „Aufsichtspflicht und Kindeswohl“

Sportkreis Main-Taunus eröffnet das Jahr 2016 mit Nachwuchstrainern

Fortbildungslehrgang „Aufsichtspflicht und Kindeswohl“


Am 16.01.2016 veranstaltete die Sportjugend des Sportkreises Main-Taunus einen Fortbildungslehrgang in Liederbach speziell für Nachwuchstrainer aus der Umgebung. 

Unter der Leitung des Referenten Heiko Heger tauschten sich insgesamt 18 Teilnehmer aus unterschiedlichsten Sportarten über die Bedeutung der Aufsichtspflicht und der Kindeswohlgefährdung aus. 

Dabei sprach dieser Lehrgang keinesfalls nur junge Trainer an: von jung bis alt waren fast alle Altersklassen vertreten. Einige der Teilnehmer nutzen das Angebot als Einstieg in die Jugendtrainerarbeit, andere als Vorbereitung für Jugendtrainerlizenzen und einige Trainer nutzen den Lehrgang um bereits vorhandenes Wissen aufzufrischen oder auszubauen. Besonders begeistert war Herr Heger vor allem von dem Vorhaben zweier junger Mädchen, das Amt eines Ansprechpartners für Kindeswohl in ihrem Verein aufzubauen. 

Der Fortbildungslehrgang gliederte sich thematisch in zwei Themengebiete. Nach einer kleinen Vorstellungsrunde wurden als aktiven Einstieg in das Themengebiet der Aufsichtspflicht verschiede Fälle aufgezeigt, bei welchen alle Teilnehmer fleißigdiskutierten, ob die Aufsichtspflicht verletzt oder eingehalten wurde. Im weiteren Verlauf klärte der Referent mithilfe einer anschaulichen PowerPoint-Präsentation über den Wandel der Aufsichtspflicht in den letzten Jahrzehnten  sowie wichtige Versicherungen in diesem Bereich auf. 

Nach einer kleinen Mittagspause zum Stärken und Durchatmen eröffnete Herr Heger das Themengebiet Kindeswohlgefährdung. Im Laufe der Präsentation über die verschiedenen Arten und Täterstrategien des physischen und psychischen Missbrauchs klärte sich die Sicht auf diesen Themenkomplex. Die Wichtigkeit einer „Kultur des Hinschauens“ und eines Kindeswohl-Beauftragten im Verein wurden genauso behandelt wie die Mehrdimensionalität und der damit verbundenen und benötigten Transparenz, um Fehlinterpretationen von Außenstehenden zu vermeiden. Auch hier wurden wieder fleißig verschieden Situationen diskutiert und ausgewertet. 

Zum Schluss gab es mithilfe des Prinzips der Spiegelgruppen, bei dem jeweils 2 Gruppen die gleichen Beispiele erhalten, eine letzte gemeinsame Besprechung von Grenzüberschreitungen. Dies schärfte nochmals den Blick der Anwesenden zu besagtem Thema. 

               

 
 
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