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veröffentlicht am 07.07.2016

Faszination Beweglichkeit - Dehnen (Stretching): Sinn oder Unsinn?

Faszination Beweglichkeit - Dehnen (Stretching): Sinn oder Unsinn?

Bei einem Lehrgang des Sportkreis Main-Taunus am 25. Juni 2016 haben 16 Übungsleiter eindrucksvoll erlebt, welches Training effektiv oder unsinnig bis gefährlich ist.

Hierzu hatten wir Christoph Anrich als Referenten eingeladen. Anrich ist unter anderem Sportwissenschaftlicher, pädagogischer Berater mehrerer Unternehmen, Lehrbeauftragter am Landesinstitut für Schulsport in Ludwigsburg und leitet diverse Forschungsprojekte im Sport. „Es gibt kaum einen Bereich in der Trainingslehre, wo so viel Blödsinn geschrieben oder gesagt wird, wie im Bereich des Stretchings“, so Anrich und erläutert seine Aussage in einem Theorieteil sowie mit umfangreichen praktischen Übungen und Beispielen. Medizinische, biomechanische, trainingswissenschaftliche und neuronale Aspekte wurden an diesem Lehrgangstag erörtert. Außerdem lernten die Teilnehmer neue Erkenntnisse für das Beweglichkeitstraining kennen, wie zum Beispiel: Ist traditionelles Stretching gefährlich, wenn ja - warum? Was ist der PI-Effekt und was bringt er? Wie kann ich modernes Beweglichkeitstraining in meinen Übungsstunden umsetzen und welche Übungen sind sinnvoll?

Anrich abschließend: „Bewegung ist abhängig von unseren Emotionen; die Emotionen wiederum bestimmen unsere Motivation!“ So haben die Teilnehmer einen abwechslungs- und lehrreichen Tag erlebt und waren rundum voll des Lobes.
Wir danken der TSG Münster für die Zurverfügungstellung ihrer Räumlichkeiten sowie die sehr gute Versorgung am Mittag durch deren Vereinsgaststätte!
 
     
 
 
 
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