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veröffentlicht am 10.09.2018

Vom Waldstadion zur Commerzbank-Arena

Letzte sporthistorische Exkursion des lsb h in diesem Jahr

Vom Waldstadion zur Commerzbank-Arena

Als das Frankfurter Stadion im Mai 1925 eröffnet wurde, gab es auf dem Gelände zahlreiche Einrichtungen, die Körper und Geist dienen sollten. Auf dem 42 Hektar großen Gelände fanden deshalb Sportler aus verschiedenen Disziplinen eine Heimat. Außer dem eigentlichen Stadion gab es ein Licht- und Luftbad, eine Radrennbahn, eine Tennisanlage und ein Waldtheater sowie einen Reitplatz, an dessen Stelle später die Wintersporthalle gebaut wurde.

Matthias Thoma, Leiter des Eintracht-Frankfurt-Museums, führte die Besucher kurzweilig über das zeitweise auch als "Sportfeld" bekannte Gelände. Vieles hat sich seit der Eröffnung des Frankfurter Stadions im Mai 1925 geändert. Von den einstigen Gebäuden und Einrichtungen ist heute nur noch wenig erhalten. Mit dem Projekt „Stadiongeschichten“ soll an die vielfältige Nutzung des Frankfurter Stadions erinnert werden. Deshalb wurde auf dem Gelände ein Lehrpfad zur Sportgeschichte eingerichtet. Elf frei stehende Stelen bieten Platz für Inschriften, die sich mit unterschiedlichen Themen beschäftigen.

Ein Blick von der Pressetribüne ins Stadion und die Möglichkeit zum anschließenden Besuch des Eintracht-Frankfurt-Museums rundeten die letzte sporthistorische Exkursion in diesem Jahr ab. Peter Schermer, Vorsitzender des AK Sport und Geschichte im Landessportbund Hessen, versprach, nach dem Erfolg in diesem Jahr eine Fortsetzung der Veranstaltungsreihe im Jahr 2019.


Fotos: Kathrin Zimmermann

 
 
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