Ausschreibung Lu-Röder-Preis
Ehrung für Frauen im Sport

Seit 2018 wird der Preis in zwei Kategorien vergeben:
- Der Preis in der Kategorie "Vorbild/Lebenswerk" ist mit 1.500 Euro dotiert
- Der Preis in der Kategorie "Engagierter Nachwuchs" ist mit 1.000 Euro dotiert
Einsendeschluss ist der 28. Februar 2022
Die Auswahlkriterien:
- Einsatz in herausragender Weise für die Belange des Sports
- Engagement für frauenfördernde Vereinsangebote
- Aufbau eines sozialen Projektes
- Sportpolitisches Engagement über den Verein hinaus im Funktionärsbereich
- Nachwuchsförderung im ehrenamtlichen Bereich
- Nachwuchsförderung im sportlichen Bereich
- Übernahme von Führungspositionen
Bewerbungsformular
Die Namensgeberin
Lu Röder
Lu Röder war eine Vordenkerin, eine Vorkämpferin, eine Vormacherin. Als sie 1973 ins Präsidium des Landessportbundes Hessen einzog, war das nicht nur ungewöhnlich. Es war auch ein großer Glücksfall für die Frauen im Hessischen Sport. 14 Jahre lang, bis zu ihrem Ausscheiden 1987, kämpfte sie dafür, dass Frauen nicht nur selbstbestimmt Sport treiben konnten, sondern sich auch in Führungspositionen engagierten. Dafür entwickelte sie Qualifizierungsmaßnahmen und verschiedene Konzepte.
Mit dem Lu-Röder-Preis, der im Jahre 1988 erstmals ausgeschrieben und 1989 vergeben wurde, will der LA-FiS – ganz im Sinne der Namensgeberin – die Arbeit rühriger Frauen im Sport würdigen. Er will honorieren, was Frauen heute leisten, und Anreiz geben, nicht aufzuhören, sich auch in schwierigen Situationen nicht unterkriegen zu lassen. In der Ausschreibung heißt es: „Der Preis wird an Frauen verliehen, die das Verständnis für die besondere Situation der Frau im Sport und die Notwendigkeit einer partnerschaftlichen Entwicklung in der Sportorganisation durch ihren besonderen Einsatz in der Verbands- oder Vereinsführung fördern.“