Spatenstich für das Kreishallenbad
Eröffnung im nächsten Jahr

Ein langgehegter Wunsch der Schulen und Vereine im westlichen Main-Taunus-Kreis geht in Erfüllung: Das Kreishallenbad wird voraussichtlich Ende 2023 eröffnet werden. Vor kurzem wurde in Kriftel auf dem Gelände der Konrad-Adenauer-Schule der erste Spatenstich für das Projekt vorgenommen.
Bereits im April 2017 hatte Landrat Cyriax zum ersten Mal seine Idee zu einem weiteren Hallenbad im Main-Taunus-Kreis vorgestellt. In den vergangenen fünf Jahren hat er konsequent dieses Vorhaben vorangetrieben und mit dazu beigetragen, dass der Kreistag mit großer Mehrheit seine Zustimmung gab und die Finanzierung gesichert ist. Das Land beteiligt sich mit 1,1 Millionen Euro aus dem SWIM-Programm (Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm), insgesamt werden Kosten von 15,9 Millionen kalkuliert.
Sportkreisvorsitzender Hans Böhl betonte, dass die Vereine bei den zahlreichen Planungstreffen ihre Anliegen und Interessen einbringen konnten und Gehör fanden. Die bisher im Kreis vorhandenen Wasserbahnen sind für den Vereinssport zu gering, deshalb müssen die Vereine zum Trainieren in die Nachbarkreise ausweichen. Dafür wird viel Geld ausgegeben. Im Namen der Vereine dankte Hans Böhl für die baldige Verbesserung der bestehenden Situation durch den Bau der Schwimmhalle. Aktuell sind die gestiegenen Energiekosten eine große Herausforderung für die Vereine. Die Schwimmbäder sind sowohl für die Schulsport als auch für die Schwimmvereine und den Breitensport (z.B. für das Sportabzeichen) wichtig. Es stellt sich die Frage, ob und wie die Vereine in Zusammenarbeit mit der Politik und dem lsb h die Sportstätten den neuen Anforderungen anpassen und weiterhin zur Verfügung stellen können.
Dass auch in Zeiten von Energiesparen der Bau eines Hallenbades realisiert werden kann, zeigt dieses Vorhaben in besonderer Weise. Sehr bewusst wurde es nicht als "Spaßbad" sondern als Schwimmhalle mit sechs Bahnen zu je 25 Meter, einem Lehrschwimmbecken und Sprungtürmen geplant. Um Energie zu sparen wird das Gebäude zur Hälfte in den Hang gebaut, die Dachflächen werden teilweise begrünt und mit Photovoltaik und Solarthermie bestückt - dadurch erreicht das Bad Passivhaus-Standard.
Text: Ursula Groth
Foto: Matthias Knapp
Bereits im April 2017 hatte Landrat Cyriax zum ersten Mal seine Idee zu einem weiteren Hallenbad im Main-Taunus-Kreis vorgestellt. In den vergangenen fünf Jahren hat er konsequent dieses Vorhaben vorangetrieben und mit dazu beigetragen, dass der Kreistag mit großer Mehrheit seine Zustimmung gab und die Finanzierung gesichert ist. Das Land beteiligt sich mit 1,1 Millionen Euro aus dem SWIM-Programm (Schwimmbad-Investitions- und Modernisierungsprogramm), insgesamt werden Kosten von 15,9 Millionen kalkuliert.
Sportkreisvorsitzender Hans Böhl betonte, dass die Vereine bei den zahlreichen Planungstreffen ihre Anliegen und Interessen einbringen konnten und Gehör fanden. Die bisher im Kreis vorhandenen Wasserbahnen sind für den Vereinssport zu gering, deshalb müssen die Vereine zum Trainieren in die Nachbarkreise ausweichen. Dafür wird viel Geld ausgegeben. Im Namen der Vereine dankte Hans Böhl für die baldige Verbesserung der bestehenden Situation durch den Bau der Schwimmhalle. Aktuell sind die gestiegenen Energiekosten eine große Herausforderung für die Vereine. Die Schwimmbäder sind sowohl für die Schulsport als auch für die Schwimmvereine und den Breitensport (z.B. für das Sportabzeichen) wichtig. Es stellt sich die Frage, ob und wie die Vereine in Zusammenarbeit mit der Politik und dem lsb h die Sportstätten den neuen Anforderungen anpassen und weiterhin zur Verfügung stellen können.
Dass auch in Zeiten von Energiesparen der Bau eines Hallenbades realisiert werden kann, zeigt dieses Vorhaben in besonderer Weise. Sehr bewusst wurde es nicht als "Spaßbad" sondern als Schwimmhalle mit sechs Bahnen zu je 25 Meter, einem Lehrschwimmbecken und Sprungtürmen geplant. Um Energie zu sparen wird das Gebäude zur Hälfte in den Hang gebaut, die Dachflächen werden teilweise begrünt und mit Photovoltaik und Solarthermie bestückt - dadurch erreicht das Bad Passivhaus-Standard.
Text: Ursula Groth
Foto: Matthias Knapp
veröffentlicht am 27.07.2022