Mit Zuversicht in die neue Saison
Jahrestagung der Sportabzeichenprüfer/innen

Der Vorsitzende Hans Böhl begrüßte die 69 Teilnehmer/innen herzlich und hob die Bedeutung des Sportabzeichens und im Besonderen die Aufgabe der Prüfer für den Breitensport hervor.
Hans Böhl entschuldigte den Sportabzeichen-Beauftragten Stefan Natterer, der leider nicht teilnehmen konnte. Unsere Mitarbeiterin Kathrin Zimmermann übernahm die Leitung und wies die Anwesenden auf die inzwischen erfolgten baulichen Veränderungen im Foyer hin, die mehr Luft und Licht ermöglichen.
Nachdem in den letzten Jahren einige Prüfer/innen sich positiv über die Möglichkeit der Online Sitzung geäußert hatten, wurde vorgeschlagen, die Tagungen abwechselnd in Präsenz und Online durchzuführen. Die Anwesenden nahmen diesen Vorschlag mit Mehrheit an.
Bevor die Änderungen/Neuerungen für die Abnahme des Sportabzeichens besprochen wurden, nahm Hans Böhl die Ehrung der langjährigen Prüfer/innen vor.
Im Einzelnen erhielten für ihre 10-jährige Tätigkeit Ulrike Herrmann-Siefken, Monika Strecker, Kristine Zabel und Bernd Henkel die Urkunde des lsb h; für 15 Jahre Prüfertätigkeit wurden Ute Stein, Bettina Brandt von Lindau und Sabine Kinkel ausgezeichnet; für 25 Jahre Tätigkeit bekamen Anette Dörr und Johannes Weishaupt ihre Urkunde.
Für ihre 30-jährige Prüfertätigkeit erhielten Ingeborg Alhäuser und Helene Hoffmann nicht nur eine Urkunde sondern auch ein Geschenk (einen Redondoball) des lsb h. Die Dritte im Bunde, Maria Langhammer, konnte leider nicht kommen, deren Urkunde und Geschenk wurde von Frau Alhäuser entgegengenommen. Auch Elke Gregor-Hegner, die stolze 40 Jahre als Prüferin tätig ist, konnte leider die Urkunden von lsb h und DOSB sowie das Geschenk (ein Blackroll-Ball) nicht persönlich entgegen nehmen – ein Vereinskollege übernahm die Präsente für sie.
Nach den Ehrungen standen die aktuellen Fragen zum Sportabzeichen im Fokus. Da keine Änderungen im Leistungskatalog durch den DOSB vorgenommen wurden, sind die bisherigen Ringbücher weiterhin gültig. Konkretisierungen erfolgten bei der Ausdauergruppe - hier werden alle Leistungen auf Sekunden erfasst und beim Drehwurf ist ein jetzt auch ein Tauchring erlaubt.
Für den Schwimmnachweis gilt, ist im Rahmen des Leistungsnachweises bei Ausdauer oder Schnelligkeit die erbrachte Leistung mindestens mit Bronze gewertet, so ist der Nachweis erbracht; bei der Abnahme des Schwimmnachweises muss immer ein Rettungsschwimmer anwesend sein wenn die Vereinstrainingszeiten genutzt werden.
Die abgelegten Sportabzeichen haben im letzten Jahr wieder etwas zugenommen, aber es sind bei den Vereinssportlern immer noch ca. 1/3 weniger als und insgesamt nur die Hälfte im Vergleich zu 2019. Dies ist auf die fehlenden Schulsportabzeichen zurückzuführen, hier gab es während der Pandemie einen massiven Einbruch. In den Grundschulen scheitert die Abnahme des Sportabzeichens aktuell häufig an der fehlenden Schwimmfähigkeit vor der 4. Klasse.
Zur Belebung des Sportabzeichens gab es viele Vorschläge:
Folgende Themen wurden in der Versammlung ausführlicher behandelt:
Einige der anwesenden Prüfer/innen baten um Solidarität bei der Bereitstellung von Ausweichplätzen, da die bisherigen Sportstätten wegen Bauarbeiten nur zum Teil oder nicht genutzt werden können. Von den anwesenden Prüfern boten einige spontan ihre Zusammenarbeit an.
Text + Foto: Ursula Groth
Hans Böhl entschuldigte den Sportabzeichen-Beauftragten Stefan Natterer, der leider nicht teilnehmen konnte. Unsere Mitarbeiterin Kathrin Zimmermann übernahm die Leitung und wies die Anwesenden auf die inzwischen erfolgten baulichen Veränderungen im Foyer hin, die mehr Luft und Licht ermöglichen.
Nachdem in den letzten Jahren einige Prüfer/innen sich positiv über die Möglichkeit der Online Sitzung geäußert hatten, wurde vorgeschlagen, die Tagungen abwechselnd in Präsenz und Online durchzuführen. Die Anwesenden nahmen diesen Vorschlag mit Mehrheit an.
Bevor die Änderungen/Neuerungen für die Abnahme des Sportabzeichens besprochen wurden, nahm Hans Böhl die Ehrung der langjährigen Prüfer/innen vor.
Im Einzelnen erhielten für ihre 10-jährige Tätigkeit Ulrike Herrmann-Siefken, Monika Strecker, Kristine Zabel und Bernd Henkel die Urkunde des lsb h; für 15 Jahre Prüfertätigkeit wurden Ute Stein, Bettina Brandt von Lindau und Sabine Kinkel ausgezeichnet; für 25 Jahre Tätigkeit bekamen Anette Dörr und Johannes Weishaupt ihre Urkunde.
Für ihre 30-jährige Prüfertätigkeit erhielten Ingeborg Alhäuser und Helene Hoffmann nicht nur eine Urkunde sondern auch ein Geschenk (einen Redondoball) des lsb h. Die Dritte im Bunde, Maria Langhammer, konnte leider nicht kommen, deren Urkunde und Geschenk wurde von Frau Alhäuser entgegengenommen. Auch Elke Gregor-Hegner, die stolze 40 Jahre als Prüferin tätig ist, konnte leider die Urkunden von lsb h und DOSB sowie das Geschenk (ein Blackroll-Ball) nicht persönlich entgegen nehmen – ein Vereinskollege übernahm die Präsente für sie.
Nach den Ehrungen standen die aktuellen Fragen zum Sportabzeichen im Fokus. Da keine Änderungen im Leistungskatalog durch den DOSB vorgenommen wurden, sind die bisherigen Ringbücher weiterhin gültig. Konkretisierungen erfolgten bei der Ausdauergruppe - hier werden alle Leistungen auf Sekunden erfasst und beim Drehwurf ist ein jetzt auch ein Tauchring erlaubt.
Für den Schwimmnachweis gilt, ist im Rahmen des Leistungsnachweises bei Ausdauer oder Schnelligkeit die erbrachte Leistung mindestens mit Bronze gewertet, so ist der Nachweis erbracht; bei der Abnahme des Schwimmnachweises muss immer ein Rettungsschwimmer anwesend sein wenn die Vereinstrainingszeiten genutzt werden.
Die abgelegten Sportabzeichen haben im letzten Jahr wieder etwas zugenommen, aber es sind bei den Vereinssportlern immer noch ca. 1/3 weniger als und insgesamt nur die Hälfte im Vergleich zu 2019. Dies ist auf die fehlenden Schulsportabzeichen zurückzuführen, hier gab es während der Pandemie einen massiven Einbruch. In den Grundschulen scheitert die Abnahme des Sportabzeichens aktuell häufig an der fehlenden Schwimmfähigkeit vor der 4. Klasse.
Zur Belebung des Sportabzeichens gab es viele Vorschläge:
- Kleinere Sportfeste und Sportabzeichen-Wettbewerbe verbunden mit Ankündigungen und Berichten in der Presse
- Berichte in den sozialen Medien, um jüngere Menschen stärker anzusprechen
- Abnahme des Sportabzeichens im Verein an einem Wochenende verbunden mit einem Fest
- Wettkampfergebnisse der Sportler sollten beim Sportabzeichen eingebracht werden können
- Übungen aus dem Fitness-Bereich sollten integriert werden (z.B. Gewichtheben)
- Werbung im eigenen Verein in allen Abteilungen um die Basis zu verbreitern
Folgende Themen wurden in der Versammlung ausführlicher behandelt:
- Sportabzeichen digital – für die Leistungserfassung plant der DOSB ein neues, kostenloses Programm für alle Landessportbünde und Sportkreise, das im 1. Halbjahr 2024 zur Verfügung stehen soll. Die erhobenen Daten sollen dann bundesweit gesammelt werden.
- ReStart – das Deutsche Sportabzeichen auf der BewegungsLandkarte (BeLa). Diese BeLa soll alle Sportstätten, Vereine und Bewegungsangebote für Interessierte bereitstellen. Die Vereine müssen nur in der DOSB-Datenbank ihre Informationen über die Sportabzeichen-Treffs eintragen.
- Mit der Broschüre „Bewegt im Betrieb 2.0“, die ab Mai beim DOSB bestellt werden kann, sollen Betriebssportgruppen oder Kollegien motiviert werden, das DSA zu absolvieren.
- Die aktuellen Prüferausweise laufen zum Ende des Jahres ab. Zur Verlängerung ist der Nachweis von 2 Lerneinheiten erforderlich, die bereits mit der Teilnahme an den Jahrestagungen 2021 bis 2023 erfüllt ist.
Einige der anwesenden Prüfer/innen baten um Solidarität bei der Bereitstellung von Ausweichplätzen, da die bisherigen Sportstätten wegen Bauarbeiten nur zum Teil oder nicht genutzt werden können. Von den anwesenden Prüfern boten einige spontan ihre Zusammenarbeit an.
Text + Foto: Ursula Groth
veröffentlicht am 02.05.2023