Sportkreis Main-Taunus e.V. 
im Landessportbund Hessen
Eye-Able®

Bewährtes Programm mit neuem Namen

Aus "Sport und Flüchtlinge" wird "Sport integriert Hessen"

Bewährtes Programm mit neuem Namen
"Sport und Flüchtlinge" wird zukünftig das neue Landesprogramm "Sport integriert Hessen". Das erweiterte Programm wird neben Geflüchteten auch für Menschen mit Migrationshintergrund und sozial benachteiligte Personen geöffnet, um Integration und soziale Teilhabe über den Sport zu unterstützen und zu fördern.

Viele integrative Maßnahmen und Projekte haben in den letzten Jahren vor Ort Menschen durch Sport zusammengebracht, neue Netzwerke und Strukturen sind entstanden. In einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Ministerium und Sportjugend wurde das Förderprogramm bereits in der Vergangenheit stets an neue Gegebenheiten angepasst und weiterentwickelt. Beispielhaft sind hier die Sport-Coach-Tandems und die Ausbildungstandems zu nennen, die auch weiterhin zentrales Erfolgselement bleiben und vor Ort unentbehrliches Bindeglied zwischen der Zielgruppe und den Sportvereinen sind.

Herzensangelegenheit für Minister Beuth

Eine Herzensangelegenheit auch für Sportminister Peter Beuth: "Sport hält nicht nur fit, er bringt vor allem Menschen zusammen und ist zugleich ein wichtiger Zugang zum sozialen und gesellschaftlichen Leben. Wir wollen unser Erfolgsprogramm "Sport und Flüchtlinge" jetzt für noch mehr Menschen in unserem Land öffnen. Bisher haben jährlich rund 300 Sport-Coaches in ganz Hessen als zentrale Türöffner und kompetente Ansprechpartner geflüchteten Menschen den Weg in Sportvereine geebnet. Die Erweiterung des Programms für Menschen mit Migrationshintergrund und sozialen Benachteiligungen soll dabei helfen, noch mehr Hessinnen und Hessen für unsere attraktive und integrative Vereinswelt zu begeistern. Gerade Kinder und Jugendliche haben besonders unter der Pandemie gelitten. Das Programm soll deshalb gerade für junge Menschen einen Startschuss für mehr Bewegung, Spiel und Spaß in unserem Land markieren."

Innovative Wege gehen

Juliane Kuhlmann, Vorsitzende der Sportjugend Hessen, ist hocherfreut über die Neuausrichtung des Programms. "Mit dem neuen Landesprogramm geht Hessen wieder einmal innovative und zeitgemäße Wege. Dieser SChritt öffnet das Programm nun für unterschiedlichste, gesellschaftlich benachteiligte Menschen. Davon profitieren vor allem Kinder und Jugendliche, die dem Sport oft aus finanziellen Gründen fernbleiben. Jetzt können wir die integrative Kraft des Sports noch breiter und somit besser nutzen. Denn Teilhabe sollte nicht am Geld scheitern."

2,4 Millionen Euro bereitgestellt

Für alle Aktivitäten stellt die Hessische Landesregierung 2,4 Millionen Euro zur Verfügung, die lokal für integrative und soziale Sportangebote genutzt werden können. Antragsberechtigt sind alle hessischen Städte und Gemeinden, die Anträge laufen über das HMdIS, die Qualifizierung und Betreuung der Sport-Coaches sowie die inhaltliche Beratung der Kommunen liegen weiterhin bei der Sportjugend Hessen.

Ansprechpartner beim Sportkreis: Integrationskoordinatorin Kathrin Zimmermann, E-Mail: info@sk-mtk.de, Telefon: 06192 22957
Weitere Informationen finden Sie hier auf unserer Homepage und bei der Sportjugend Hessen.

Text: lsb h/ Volker Rehm/ SM
veröffentlicht am 02.03.2022